Die neuromanischen Formen der ehemaligen Klosterkirche St. Sebastian, die Kirche besteht noch als Sakralraum, das Kloster wurde 2017 geschlossen, sind den Rosenheimern ein vertrautes Bild. Foto Schlecker
Nach mehreren Umgestaltungen bietet sich heute das Innere der Kirche St. Sebastian als bunter Stilmix. Foto Frick
Das Pestbild von 1635 bis 1640 zeigt neben einem Reigen der wichtigsten Pestheiligen unten eingefügt eine seltene Darstellung des Marktes Rosenheim vor dem Stadtbrand 1641. Foto Frick

Klosterkirche St. Sebastian

Viele Erinnerungen an eine große Zeit

Auf eine lange und bewegte Geschichte kann die Klosterkirche St. Sebastian verweisen. 1606/07 wurden das erste Kloster der Kapuziner und seine Kirche dort erbaut, wo 1810 die Saline ihren Betrieb aufnahm. Die Säkularisation hatte das Kloster dem Abbruch frei gegeben und die Fratres verjagt. Doch schon nach wenigen Jahrzehnten vermissten die Rosenheimer die Kapuziner und so kam es 1854 zum Neubau, diesmal in der Nähe des Friedhofs.

Lernen Sie in der einstündigen Führung die Geschichte der Kapuziner und ihres Klosters in Rosenheim kennen und folgen Sie den vielfältigen Neu- und Umbauten von Kirche und Kloster. 2017 wurde das Kloster endgültig geschlossen, die Kirche St. Sebastian aber ist weiterhin Mittelpunkt von Gottesdiensten und der Ewigen Anbetung.

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